Fackellauf

 

Der Fackellauf ist, neben den fünf Ringen oder den weißen Tauben, wohl eines der prägnantesten und bekanntesten Symbole der Olympischen Spiele. Dabei wird der eigentliche Lauf mit dem Feuer erst seit den Sommerspielen von Berlin 1936 durchgeführt. Durch ihn werden verschiedene Zeremonien und Traditionen der Olympischen Spiele der Antike vereinigt fortgesetzt. Die Idee zum Fackellauf hatte der damalige Sportfunktionär Carl Diem. Er findet ebenfalls bei den Olympischen Winterspielen statt. Damals, auf dem Weg nach Berlin, wie heute, auf dem Weg nach Peking, ist der olympische Fackellauf immer wieder das Ziel von Protesten und sogar politisch motivierten Übergriffen. Die Täter sehen den olympischen Gedanken von Frieden und Fairness verraten oder nutzen den Fokus, der weltweit auf diese Zeremonie gerichtet ist, leider für ihre Zwecke aus. Meist soll auf sich ereignendes Unrecht im Zusammenhang mit dem Austragungsort hingewiesen werden. Entzündet wird die Fackel traditionell mit Hilfe eines Parabolspiegels in Olympia, Griechenland, wobei die erste Station stets das Panathinaikon-Stadion in Athen ist. Mit einer Länge von 137.000 Kilometern war der letzte Lauf der Spiele in Peking - wenig überraschend - der bisher längste.

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